Ephata - öffne dich
 

Bilder und Texte: © Thomas Pohl 



Liebe Eltern!

Wie besprochen und gewünscht werde ich folgend die Erläuterungen und Impulse der Elternabende und weiteres Material zur Verfügung stellen.


Anfangs ein paar Worte zu dem Bild in der Kopfzeile. Zu sehen ist ein Dornbusch, der sich im Katharinenkloster am Fuße des Sinais befindet. Nach der Überlieferung ist es der "brennende" Dornbusch durch denn Gott zu Mose gesprochen hat. 2006 durfte ich an diesem besonderen Ort sein. 

Für mich spielt es keine Rolle, ob dieser Dornbusch historisch ist oder nicht. Vielmehr steht er für mich für die Kommunikation mit Gott. Der brennende bzw. nicht brennende Dornbusch als Zeichen der Kommunikation mit Gott, der scheinbar weit weg ist und doch in unserer Nähe, wenn wir ihn brauchen. Mose, eine große Gestalt des alten Testamentes lässt die Verbindung zu diesem Gott niemals abbrechen. Er vertraut auf ihn und geht entschieden seinen Weg. 




Gottes Heilsgeschichte mit uns Menschen


 Kapitel 1: 

Gott und der Anfang

Die Schöpfungsgeschichte in der heiligen Schrift beschreibt bis ins kleinste Detail die Entstehung unserer wunderbaren Welt mit all seinen Lebewesen.

Dieser Text ist keineswegs ein historisches Dokument. Auch hier gilt, die Bibel ist Gottes Wort in Menschenwort. Es ist der Versuch der Verfasser der Bibel etwas "unbegreifliches" zum Ausdruck zu bringen. 

Erwähnt sei an dieser Stelle, dass Theologie und Wissenschaft kein Widerspruch sind. Letztendlich ist es der Glaube und das Vertrauen darin, dass hinter allem etwas Größeres steckt, auch hinter der Schöpfung.


 Kapitel 2:

Der Sündenfall

Es ist die große Spannung zwischen gut und böse. Der Mensch steht dazwischen. Immer wieder hat er aufs Neue die Möglichkeit, sich für die eine oder andere Richtung zu entscheiden. Dabei ist der freie Wille vorausgesetzt. Die Bibel beschreibt in diesen Geschichten den Kampf und die Auseinandersetzung des Menschen.



 Kapitel 3:

Gottes wunderbarer Plan

Auf Vernichtung folgt Neuanfang. Es geht immer wieder um Leben und Tod; um die Zuwendung und Abkehr von Gott. Am Ende steht Gottes Zusage " Ich bin da". Im alten Testament erfahren wir in vielen Texten etwas über die Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen. 



 Kapitel 4:

Gott sendet seinen Sohn

Im neuen Testament schenkt Gott uns seinen Sohn, auf den das auserwählte Volk viele hundert Jahre warten musste. Die Bibel nimmt von Anfang an einen universellen Blickwinkel ein. Jesu Blick geht weit über Israel hinaus. Sterndeuter aus dem Osten, Nichtjuden kommen als Repräsentanten der nicht jüdischen Welt zur Krippe.


Einblick in die Kindheitsgeschichten




 

Das Wirken des Jesus von Nazareth


 Kapitel 5:

Jesu Mission

 

Jesus sieht seinen Auftrag darin, die Liebe Gottes zu den Menschen zu bringen. Er lehrt uns mit Worten und Taten Barmherzigkeit, den Umgang miteinander, den Blick für die Armen und Kranken.

Jesu Blick richtet sich immer auf die Ärmsten der Gesellschaft. Nicht ohne Grund sind die Hirten die Ersten, die zur Krippe kommen. Jesus tut im Laufe seines Lebens viele Wunder um zu zeigen, dass das Reich Gottes nahe ist.

Beeindruckende Geschichten beispielsweise vom barmherzigen Vater oder der Barmherzige Samariter machen Jesu Botschaft deutlich.

Besonders beeindruckend auch die Erzählung vom Seewandel des Petrus. "Vertrauen" ist hier das Schlüsselwort. Ergänzend hierzu ein Link zu weiteren Ausführungen.


Der Seewandel des Petrus



 Kapitel 6:

Jesu Lehre

Jesus Lehre wird besonders deutlich in der Bergpredigt bei Matthäus. Die Seligpreisungen machen mehr als deutlich, wer im Mittelpunkt der Lehre Jesu steht (vgl. Matthäus 5, 1-7)

Weiter können wir auf die Heiligen schauen. Sie sind Vorbilder im Glauben.

Wer ja sagt zu diesem Gott, der kann gar nicht anders handeln, wie er gehandelt hat.



 

Kapitel 7:

 Die Kirche

Zwischen Jesus und der Kirche gibt es keinen Bruch. Nach dem Kreuzestod von Jesus am 06. April 30. n. Chr. scheint alles vorbei.  Die Jünger sind traurig und orientierungslos. Sie haben ihre ganze Hoffnung in ihn gesetzt. Einige Zeit danach beschreibt die Bibel ein auffälliges Jüngerverhalten. Viele Erzählungen in der heiligen Schrift beschreiben dieses Ereignis. Man denke an die Emmausjünger oder den ungläubigen Thomas. Gestärkt mit den Erfahrungen, der Herr lebt und ist wirklich auferstanden, geht es weiter. Pfingsten ist der Startschuss. Von Brausen und Feuer ist die Rede. Die sogenannte Urkirche ist in Aufbruchstimmung. 

Jesus vertraut den Jüngern seine Gemeinschaft an, in der Hoffnung, dass sie seinen begonnen Weg fortsetzen. Petrus, einem der Jünger kommt hierbei eine besondere Rolle zu. Er soll die Gemeinschaft führen und leiten. Bis heute wird diese Rolle übertragen an den vom Konzil gewählten Papst.



Die Sakramente


Kapitel 8, 9 und 11:

Die Sakramente


Ein Sakrament ist ein besonderes Zeichen der Nähe Gottes zu uns Menschen. Es beinhaltet und bewirkt, was es bezeichnet. 
Die Nähe Gottes wird durch Zeichen spürbar. Beispielsweise durch eine Handauflegung oder das Kreuzzeichen auf der Stirn. 
(Beispiel: Woran wird deutlich, dass ich jemanden gern habe. Ich nehme ihn in den Arm.)

Es gibt sieben Sakramente, die uns in den verschiedenen Lebensphasen begleiten.
Das Sakrament der Taufe
Das Sakrament der Versöhnung
Das Sakrament der Eucharistie
Das Sakrament der Firmung
Das Sakrament der Ehe
Das Sakrament der Priesterweihe
Das Sakrament der Krankensalbung

Gott ist ein Lebensbegleiter und von Anfang bis Ende an unserer Seite.

Auf der Homepage des Bistums Essen werden die Sakramente in Videos erklärt:

Bistum Essen - Sakramente




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