Ephata - öffne dich
 


Der Traum von Bethlehem


Ein Freund, ein Kind, ein Fremder Hand in Hand auf dem Weg ins Heilige Land. Die Freude ist spürbar. Das Glück des nächsten ist dir am Wichtigsten. Gott wird Mensch und möchte als kleines Kind in der Krippe die Herzen der Menschen berühren. Gott streckt seine Arme aus, um jeden Menschen zu erreichen; um die ganze Welt zu umarmen.

Doch der Traum von Bethlehem ist so alt wie die Zeit und die Sehnsucht bleibt, obwohl diese schon wenige Tage nach der Geburt erschüttert wird, durch einen König Herodes, der seine Macht in Gefahr sieht.

Doch die Sehnsucht bleibt, obwohl bis heute Krieg, Terror und Gewalt herrschen, Kinder misshandelt und missbraucht werden und Menschen verhungern.

Doch die Sehnsucht bleibt, obwohl bis heute Egoismus, Missgunst und das Streben nach Macht viel Platz in unserer Gesellschaft einnehmen.

Und solange in der Heiligen Nacht nur ein Mensch in dieser Welt leiden muss, ist Bethlehem ein Traum dessen Sehnsucht bleibt und Jahr für Jahr größer und vielleicht sogar unerträglicher wird.

Schritte aufeinander zu, mein Gegenüber ein wenig im Blick, die Erkenntnis, dass ich nicht der Nabel dieser Welt bin, statt dem ICH ein DU oder zumindest ein WIR, die Bereitschaft dem Stern zu folgen und mich von dem Kind in der Krippe berühren und umarmen zu lassen, bringen uns der Erfüllung des Traums von Bethlehem ein Stück näher. Die schwierige Zeit, in der wir uns befinden, bietet uns sicher gute Gelegenheiten, sich darin zu üben, dass der Traum von Bethlehem ein Stück Realität werden kann.

So bleibt mir am Ende nur ein Wunsch:

„Machen wir es wie Gott, werden wir Mensch.“

Ihnen und euch ein frohes Weihnachtsfest!


 (Link zu YouTube/ Thomas Schwab, Patrica Kelly - Der Traum von Bethlehem


Der Traum von Bethlehem