Ephata - öffne dich
 

Bild und Texte: © Thomas Pohl 


Es gibt ihn doch – den Engel!

Schon oft habe ich von ihm gehört, doch gesehen habe ich ihn noch nie, den Engel.

Es wird erzählt, dass er Menschen in Not hilft und dort zu finden ist, wo man ihn am Meisten braucht, der Engel.

Es wird erzählt, dass er dort ist, wo Menschen Entscheidungen treffen müssen; er unterscheidet die Geister, der Engel.

Eines Nachts träumt Jonas von Tim, der mit seinen Hausaufgaben nicht zurechtkommt. Am nächsten Tag telefonieren und skypen die beiden Jungs miteinander und besprechen die Aufgaben.

In der darauffolgenden Nacht träumt er von seiner Oma, die wegen der Coronakrise nicht vor die Tür gehen kann. Sie hat keine Vorräte mehr. Am nächsten Tag zieht Jonas seine Maske an und geht für die Oma einkaufen.

Auch in den kommenden Nächten träumt Jonas ähnliche Situationen. Das alles nimmt ihn ziemlich mit.

In der nächsten Nacht träumt er von dem Engel, von dem er schon so viel gehört hat. Gesehen hat er ihn noch nie. In seinem Traum redet er mit ihm, dem Engel und sagt:

„Kannst du nicht etwas gegen das Virus tun?!“

Der Engel antwortet: „Nein das kann ich nicht. Es steht mir nicht zu in den Verlauf des Lebens und die Natur einzugreifen. Aber ich kann etwas für Zusammenhalt und Gemeinschaft, für Freundschaft und Liebe tun. Ich kann mich in der Welt umsehen und um mich herum, schauen, wer meine Hilfe braucht.“

Am nächsten Morgen schaut Jonas in den Spiegel.

Endlich! Schon oft hat er von ihm gehört, dem Engel, gesehen hat er ihn noch nie. Aber jetzt hat er es verstanden. Ich kann für den Anderen ein Engel sein. 

 



Die besondere Bedeutung des Glockenläutens
Die besondere Bedeutung des Glockenläutens.pdf (296.15KB)
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Der Wert der Gemeinschaft
Der Wert der Gemeinschaft.pdf (255.05KB)
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Vom unaufhörlichen Denken zum unaufhörlichen Gebet
Vom unaufhörlichen Denken zum unaufhörlichen Gebet.pdf (107.79KB)
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Auf dem Antlitz der Kirche erstrahlt das Licht Christi
Auf dem Antlitz der Kirche erstrahlt das Licht Christi.pdf (78.88KB)
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