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Bilder und Texte: © Thomas Pohl 

 

Osterimpuls


„Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen…“

So steht es im Johannesevangelium geschrieben.

Bereits drei Monate nach Weihnachten feiern wir in unserem Jahreskreis das höchste Fest der Christenheit, nämlich Ostern.

Die beiden Hochfeste hängen miteinander zusammen, sind ineinander verwurzelt und bauen aufeinander auf. Kurz und knapp, ohne Ostern gäbe es kein Weihnachten und umgekehrt. Und doch können beide Feste unterschiedlicher nicht sein.

Weihnachten, umgeben von Harmonie und Freude, Fest der heiligen und idyllischen Familie, die Engel verkünden den Frieden auf Erden. Die Idylle von Weihnachten kann für manch einen schon unerträglich werden, wenn er an seine eigene Lebenssituation denkt.

Ostern, mit den davorliegenden Tagen, ist da ganz anderes. Viele verbinden mit diesem Fest all das, was man eigentlich am liebsten verdrängen möchte. Verrat, Einsamkeit, Ausgrenzung, Tod und Trauer, Abschied. Am Ende der Hoffnungsschimmer, die Auferstehung Jesu. Licht am Ende eines grausamen und unbarmherzigen Weges.

Was mag die Urchristen dazu verleitet haben, genau dieses Symbol der Erniedrigung, das Kreuz als ihr Zeichen zu wählen, statt einer Darstellung des süßen Kindes in der Krippe, umgeben von seinen Eltern, den Hirten und den Tieren?!

Beide Feste, Weihnachten und Ostern spiegeln die Bannbreite des menschlichen Lebens. Beides gehört zum Leben dazu. Wenn ich ehrlich bin, jedes Fest für sich gesehen, bleibt ein Stück unerträglich.

Und so schreibt Johannes über das Ende des Lebens des Jesus von Nazareth diese ausdrucksstarken Worte: "Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin. Werde alle zu mir ziehen."

Mein ganzes Leben, meine Ängste und Sorgen, meine Gebrechlichkeit, meine guten und schlechten Eigenschaften, meine Krankheiten, kurz und knapp mein ganzes Leben, mit alldem, was mich als Mensch ausgemacht hat, kann ich ihm auf sein Kreuz laden. Er zieht es an sich, nimmt es an. Und was angenommen ist, kann auch erlöst werden.

Ostern vollendet, bringt das Leben auf den Punkt. Ostern macht uns perfekt.


 

Auf der Suche nach den verlorengegangenen Dingen
Auf der Suche nach den verlorengegangenen Dingen.pdf (42.42KB)
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Der Mensch ist nie größer als dort, wo er kniet
Der Mensch ist nie größer als dort wo er kniet..pdf (50.95KB)
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Allerheiligen - die Geduld umarmen
Allerheiligen - Die Geduld umarmen.pdf (38.99KB)
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Die besondere Bedeutung des Glockenläutens
Die besondere Bedeutung des Glockenläutens.pdf (296.15KB)
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Der Wert der Gemeinschaft
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Vom unaufhörlichen Denken zum unaufhörlichen Gebet
Vom unaufhörlichen Denken zum unaufhörlichen Gebet.pdf (107.79KB)
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Auf dem Antlitz der Kirche erstrahlt das Licht Christi
Auf dem Antlitz der Kirche erstrahlt das Licht Christi.pdf (78.88KB)
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Es gibt ihn doch - den Engel
Es gibt ihn doch - den Engel.pdf (50.28KB)
Es gibt ihn doch - den Engel
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